Aktuelles:

CoBa-Schutzgemeinschaft
12.09.07

Mandantenforen für CoBa - Schutzgemeinschaft eröffnet

Für den allgemeinen Austausch, Strategiediskussionen und zur Findung von Anlegern derselben Filiale bzw. Berater(in) haben wir zwei Foren zur freien Nutzung eröffnet.

Medienfonds
03.01.07

"Betrug mit Filmfonds?" im Radio Bremen TV

Das TV-Magazin Buten und Binnen über VIP-Medienfonds

Medienfonds
27.11.06

Medienfonds: Anlegern droht Millionen-Steuer

Spiegel Online: Anlegern, die in die beiden Medienfonds VIP 3 und VIP 4 investiert haben, droht eine Millionenzahlung an den deutschen Fiskus. Die Steuerfahnder sehen ihren Anfangsverdacht gegen Fondsmanager Schmid bestätigt.

Auf unserer Webseite www.kwag-recht.de finden Sie weitere Informationen über unsere Tätigkeitsfelder, aktuelle Entscheidungen und Veröffentlichungen.

Mandantenforum "CoBa-Schutzgemeinschaft"

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Europa Bonus Chance Zertifikat

Commerzbank-Filiale Berlin-Neukölln/ Guido Eberle: Suche Anleger, die ebenfalls in Sachen Europa Bonus Chance Zertifikat von der Commerzbank falsch beraten wurden.

Erstellt von: Monika van Bebber am 15.01.2009 09:07 Antwort

Ich habe auch die o. g. Zertifikate im Oktober 2007 gekauft. Leider hat mir der 1. Anwalt gesagt, ich hätte rechtlich zu 95 % keine Chancen den Prozess zu gewinnen, da ich meine Unterschrift geleistet habe und meine Anlagestrategie balanceorientiert sei. Nächste Woche habe ich nochmals einen Termin bei einem Anwalt von der Verbraucherberatung. Mal schauen, was der sagt.

Erstellt von: A. Sticke am 03.03.2009 11:06 Antwort

Hallo, aber was hatte der Berater beim Verkauf Ihnen denn zu dem Zertifikat gesagt? Und wo haben Sie gekauft? Melden Sie sich doch mal, wenn Sie bei der Verbraucherzentrale waren. van Bebber

Erstellt von: Monika van Bebber am 04.03.2009 11:43 Antwort

Sie sollten in jedem Fall eine zweite Meinung zu Ihrer Rechtsangelegenheit einholen. Möglicherweise bestehen ja doch noch Chancen, dass Sie Ihr verlorenes Geld zurückbekommen.

Erstellt von: A. v. Vietinghoff-Scheel am 04.03.2009 12:30 Antwort

Haben Sie dazu eine gute Idee? Auf welchem Weg, mit welchem Anwalt, mit welcher Begründung? van Bebber

Erstellt von: Monika van Bebber am 05.03.2009 10:37

Ein möglicher Ansatzpunkt für ein weiteres Vorgehen könnten die Zertifikatsbedingungen sein. Der Anleger muss nämlich auch über die Bedingungen informiert werden, die dem Zertifikat zugrundegelegt sind. Zum Teil sind diese Bedingungen aber sehr komplex. Es kann z. B. auch nicht von jedem Anleger ohne weiteres erwartet werden, dass er - wie bei dem vorliegenden Zertifikat - von vornherein weiß, was der DJ EURO Stoxx 50 ist. Dies wären nur ein paar Ansatzpunkte, um ggf. das Geld erstattet zu bekommen. Letztlich müßte man das aber im Einzelfall prüfen, da entscheidend immer die individuelle Beratungssituation ist. Wenn Sie möchten, können Sie mir gerne eine Email an die beigefügte Email-Adresse senden. Wir könnten uns den Fall dann einmal unverbindlich ansehen.

Erstellt von: A. v. Vietinghoff-Scheel am 05.03.2009 11:02

Ich würde gern wissen, ob Sie ein Anwalt oder eine Anwältin sind, weil Sie sich den Fall Frau van Bebber einmal unverbindlich ansehen wollen.

Erstellt von: A. Sticke am 06.03.2009 08:02

Ich bin Rechtsanwalt in der Kanzlei, welche dieses Forum moderiert.

Erstellt von: A. v. Vietinghoff-Scheel am 06.03.2009 09:12

Leider ist das Ergebnis vom Anwalt der Verbraucherberatung nicht besser ausgefallen. Bei meinem Antrag auf Depoteröffnung ist die Produkt-Risikogruppe E und Depotkenntnisstufe E eingetragen. Wie will ich jetzt nachweisen, daß es nicht zutrifft. Sicher kann ich meinen ersten Anwalt beauftragen, weiterzumachen, und Klage zu erheben. Wenn ich den Prozes jedoch verliere (die Rechtsprechungen sind sehr bankenfreundlich, wie mir gesagt wurde), müßte ich die gesamten Prozesskosten tragen. Dabei ist mein Verlust schon groß genug.

Erstellt von: A. Sticke am 11.03.2009 08:29

Sehr geerhter Herr Sticke, ich kann leider aufgrund der mitgeteilten Informationen Ihren Fall nicht abschließend beurteilen. Sollten Sie tatsächlich bei Kontoeröffnung in eine hohe Risikoklasse eingruppiert worden sein, dürfte dies die Erfolgsaussichten zwar erschwerden, müßte aber noch nicht zwingend dazu führen, dass Sie eine Ausseinandersetzung verlieren würden. Das Prozesskostenrisiko bestünde dann zwar immer noch, heutzutage besteht allerdings unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, mit Anwälten Erfolgshonorare zu vereinbaren. Dadurch kann ein Kostenrisiko zumindest gesenkt werden. Wenn Sie möchten, können Sie uns Ihren Fall gerne einmal genau schildern. Möglicherweise findet sich ja doch noch eine Lösung?

Erstellt von: A. v. Vietinghoff-Scheel am 11.03.2009 11:11

Sehr geehrter Herr v. Vietinghoff-Scheel, können Sie mir bitte vorab mitteilen, ob es etwas kostet, wenn ich Ihnen meinen persönlichen Fall schildere. An meinen ersten Anwalt mit Schwerpunkt Bankenrecht habe ich bereits für die Erstberatung 120 € und dann nochmals 978 € gezahlt. Insofern bin ich etwas vorsichtig geworden.

Erstellt von: A. Sticke am 12.03.2009 17:26

Sehr geehrter Herr v. Vietinghoff-Scheel, ist es möglich Ihnen eine paar Zeilen zu schreiben, ohne daß diese im Forum erscheinen?

Erstellt von: A. Sticke am 15.03.2009 11:34

Sehr geehrter Herr Sticke, selbstverständlich können Sie sich gerne vertraulich an mich wenden. Wenn Sie meinen Namen unterhalb dieses Beitrages anklicken, können Sie direkt eine Email an mich schicken, ohne dass diese im Forum auftaucht. Sie können mich aber ansonsten auch gerne per Post anschreiben.

Erstellt von: A. v. Vietinghoff-Scheel am 19.03.2009 09:23

Als Otto Normalverbraucher frage ich mich, ob nicht nur die Beratung selbst anfechtbar ist (denn das ist ja schwer zu beweisen), sondern ob man nicht einfach Wucher, Falschaussagen im Prospekt und Bauernfängerei beim Produkt selbst als Entschädigungsgrund anführen kann. In meinem Fall (Zertifikat CK7812) habe ich im nachhinein herausgefunden, dass: - Ausgabeaufschlag frisst mehr als 50% des versprochenen Gewinns auf - anstelle von 7% gäbe es nach 1.15 Jahren eine Verzinsung von 3.4% - wenn das nicht unverhältnismässig ist. - Commerzbank selbst räumt ein (ich habe dies schriftlich!!!!): "das Absacken (des Kurses nach Erstausgabe) erfolgt bei solchen Zertifkaten nahezu immer" - wie kann die CoBa dann vertreten, dieses Papier mit Ausgabeaufschlag zu verkaufen? - Insofern ist die ganze Risikoverteilung bei Kauf falsch - denn wer wäre für 3.4% schon irgend ein Risiko eingegangen. - - Irreführend: Im Verkaufsprospekt zeigt die Commerzbank einen Kursverlauf für den Eurostoxx, der genau auf den positiven Verlauf der letzten 4 Jahre beschränkt ist. (andereseits würde für diesen Bereich auch das Wucher-argument gelten - Verzinsung von 3.4% p.a (also 14.3% insgesamt) während der EuroStoxx 89% hochging. Wenn der Gesamtverlauf des EuroStoxx gezeigt worden wäre, hätte man sofort gesehen, dass 50% Puffer nicht ausreichen. - - Historisch (über 8-Jahre Zeitraum seit Einführung des EuroStoxx bis zur Ausgabe des Papiers (minus 1 Jahr) hätte man folgende Verzinsung zu erwarten (Häufigkeitsprozente sind approximativ): + 67% Chance auf 3.4% Verzinsung (fällig nach 1.15 Jahren) + 10% Chance auf 4.9 - 5.3% Verzinsung (fällig nach 2.15 bis 4.15 Jahren) + 23% Chance auf Verlust - im Durchschnitt 36%!!! (Im Durchschnitt hätten Commerzbankkunden 3.5% verloren, während im gleichen Zeitraum der EuroStoxx 56% gewonnen hat - Commerzbank schiebt grosse Verluste auf den Kunden, während die Gewinnaussichten mager sind). - Falschaussage im Prospekt: Dies sei ein Investment in 50 Europäische Qualitätspapiere - nein, es ist eine Wette mit der Commerzbank. - Risiko des Totalverlusts ist im Prospekt nicht angeführt. - Falsche Angabe im Prospekt: Risiko nicht höher als EuroStoxx - beweisbar falsch, da Kurs viel stärker eingebrochen ist als EuroStoxx. Dazu kommen noch Dinge, wie die vollkommen Falsche "Umtauschempfehlung" und unvollständige Jahresabschlussauszüge. Eine Katastrophe!

Erstellt von: S Schmidt am 13.05.2009 13:13 Antwort

Nur um das nochmals klar zu machen: Die "versprochene" Ausschüttung von 7% hört sich nicht schlecht an, doch was das Produkt (wenn es denn funktioniert hätte) in Wirklichkeit brachte wäre weit weniger als die Umlaufrendite gewesen. Falschberatung ist es also ganz unabhängig vom "Profil" der Verbraucher: Inländische Staatsanleihen hätten mehr Geld gebracht - und das ohne jedes Risiko!!!!!!

Erstellt von: S Schmidt am 14.05.2009 07:52 Antwort

nach dem neuen Urteil zu den Lehman-Geschädigten: gibt es denn zu den Europa Bonus Chance-Zertifikaten ähnliches zu sagen: also hohe Gewinne der Coba beim Verkauf der Zertifikate (und damit verschwiegenes Eigeninteresse)?

Erstellt von: van bebber am 25.06.2009 09:35 Antwort

Auch ich habe über die Berliner CoBa-Filiale Tempelhofer Damm im Dezember 2006 Anteile für das Europa Bonus Chance Zertifikat erworben und sehe mich im Prinzip in der Anlageberatung getäuscht. Mir war zum damaligen Zeitpunkt nicht bekannt, dass ich so etwas wie eine Wette über den Verlauf des DJ Euro Stoxx 50 eingegangen war. Erst im Verlauf der Finanzkrise sah ich mein Anlagevermögen zusehends schwinden und begann damit, mich mit der Materie näher zu beschäftigen, zugegeben etwas (zu) spät. Allerdings gebe ich auch zu bedenken, dass ich eher sicherheitsorientiert bin und demzufolge im Zuge der Finanz-"Beratung" bei der CoBa eine eher konservative Anlagestrategie gewählt hatte. Glücklicherweise habe ich damals nicht den gesamten mir zur Verfügung stehenden Betrag in besagtes, windiges Zertifikat investiert. Und noch am Rande bemerkt: Ich hatte neulich einen Termin mit "meiner" Finanz-"Beraterin" (inzwischen die 2., da die 1. eine andere "verantwortungsvolle Aufgabe in unserem Konzern" übernommen und die Filiale verlassen hat. Anhand der Art und Weise, wie das Gespräch stattfand, habe ich bemerkt: Von schlechtem Gewissen und eventuellem Hinterfragen der Art und Weise des Umgangs mit Bankkunden keine Spur, im Gegenteil: immer noch die gleiche Vertreter-Mentalität, und die Finanzkrise ist sozusagen "über uns gekommen", einem Schicksalsschlag gleich.

Erstellt von: Roman Lietzke am 30.06.2009 18:25 Antwort

Sehr geehrter Herr Lietzke, haben Sie Ihre Ansprüche schon gegenüber der Bank geltend gemacht?

Erstellt von: A. v. Vietinghoff-Scheel am 30.06.2009 20:20 Antwort

Sehr geehrter Herr v. Vietinghoff-Scheel, danke für Ihre Antwort. Und auf Ihre Frage zurückzukommen, nein, das habe ich noch nicht, da ich mir nicht allzu große Chancen einräume, damit Erfolg zu haben. Ich rechne eher damit, dass man sich seitens der CoBa herausreden und darauf verweisen wird, dass mir die Risiken bewusst waren oder zumindest ausreichend bewusst gemacht worden und selbige im Übrigen in der Informationsbroschüre auch nachzulesen sind. Letztendlich brauchen sich Bankberater auch nicht wirklich dazu verpflichtet fühlen, ihre Kunden darauf hinzuweisen, dass sie durch den Erwerb o.g. Zertifikats eine Wette mit der Bank eingegangen sind, deren Ausgang nun ein ziemliches Desaster zu werden verspricht, frei nach der Maxime: „damit konnte ja keiner rechnen“. Ich wüsste auch nicht so recht, wie ich es meiner über alle Zweifel erhabenen Bank anzeigen sollte, dass ich mich im Nachhinein von ihr falsch beraten fühle. Und was würden sich daraus für Konsequenzen ergeben? Hätte ich im Ernst eine Chance, aus der Sache ohne Verluste herauszukommen, vielleicht im Rahmen einer Sammelklage? Man könnte meine Situation und die der anderen auch damit vergleichen, den Versuch zu unternehmen, einem Arzt oder Professor nachzuweisen, dass er einen Kunstfehler begangen hat, denn die Erfolgsaussichten erscheinen mir ähnlich mäßig. Aber bitte, ich lasse mich gern von Ihnen eines Besseren belehren (will sagen, ich bin für alle Vorschläge offen) und danke Ihnen schon mal vorweg.

Erstellt von: Roman Lietzke am 03.07.2009 17:42 Antwort

Sehr geehrter Herr Lietzke, Sammelklagen sind in Deutschland (leider) nicht möglich. Sie können mir Ihren Fall aber gerne einmal schildern. Wenn Sie den Link unter dieser Email anklicken, können Sie mir eine Email schreiben.

Erstellt von: A. v. Vietinghoff-Scheel am 03.07.2009 18:56 Antwort
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